Chronik

STUMPP – seit 100 Jahren ein zuverlässiger Partner

Eningen. (-sz) Seit zehn Jahrzehnten ist das Holzwerk Stumpp in Eningen in der Reutlinger Straße ansässig. 

Ansicht vom stumpp Außengelände 1918

Im Jahre 1895 erstellte ein Zimmermeister auf einem kleinen Grundstück eine Sägerei und Zimmerei. Dieser Betrieb wurde dann 1912 von einem Reutlinger Zimmermeister übernommen.

1918, der Erste Weltkrieg war gerade zwei Wochen beendet, als der aus dem Murgtal/Schwarzwald stammende 38jährige Obersäger Gottlieb Stumpp den Betrieb am Kappelbach erwarb. Somit war bereits früh der Grundstein für das heutige Unternehmen gelegt. Durch Erweiterung des Geländes und vor allem durch sein fachliches Können gewann das Werk im Raum Reutlingen rasch an Bedeutung.

Im Jahre 1946 verstarb Gottlieb Stumpp. Das der damalige Betrieb wenig mit dem jetzigen Unternehmen zu tun hat, zeigen schon die Ausmaße: Auf rund zwei Hektar Grundfläche werden jährlich rund 7.000 Festmeter Holz pro Jahr verarbeitet und eine Vielzahl an Holzprodukten vertrieben. Doch nicht nur äußerlich wuchs das Unternehmen.

Unter dem 1947 in die Firma eingetretenen Holzkaufmann Theodor Schütz, der 1950 die Geschäftsführung übernahm, fand zwischen 1951 und 1966 eine völlige Modernisierung des Sägewerks statt. Neue Produktionsmaschinen wurden angeschafft, neue Lagerhallen und –schuppen errichtet. So kam dann auch im Jahre 1964 zu dem Sägewerk ein Hobelwerk hinzu, in dem die erzeugten Hölzer weiterverarbeitet und veredelt werden können.

Damit die Last nicht alleine auf den Schultern eines einzelnen liegt, trat 1966 mit Friedrich Schütz eine neue Generation, mit neuem Schwung, in das Unternehmen ein. In den folgenden 30 Jahren wurde mit höchster Priorität darauf geachtet, immer mit der Zeit zu gehen. Somit ergab sich ständig eine Neuerung und Verbesserung in der Produktion, Lagerung und im Handel der Holzprodukte. Innerhalb dieser Zeit wurde die Produktpalette ständig erweitert und ausgebaut. So wurden z.B. ein Imprägnierwerk, eine Kistenproduktion, eine Keilzinkenanlage und eine Holztrockenkammer angegliedert.

Ansicht vom stumpp Außengelände 1982

Bereits 1983 entschied man sich für den modernen zukunftsweisenden Weg und nutzte die Vorteile der EDV für die Rationalisierung in der Verwaltungsarbeit.

1990 begann man mit dem Bau eines mehrstöckigen Ausstellungsgebäudes mit angegliedertem Holzfachmarkt. Hier findet vom Zimmerer und Schreiner bis hin zum privaten „Häuslebauer“ jeder die passenden Artikel.

Auf 3 Stockwerken werden Profilhölzer, Paneele, Fertigparkett, Türen, Farben, Leimhölzer, Leisten und Gartenartikel vorgestellt. Das Produktionsprogramm des Holzwerk Stumpp ist sehr vielseitig. An erster Stelle steht als Grundsortiment das Listenbauholz für den Haus- und Wohnungsbau, für Lagerhallen, kommunale sowie gewerbliche Bauten aus den Holzarten Fichte, Kiefer, Lärche und Douglasie.

01.02.1996 Eintritt von Alexander Schütz in das Unternehmen. Die vierte Generation bringt neuen Schwung und neue Ideen.

2004 Aufgabe des Sägebetriebs. Konzentration auf Holzgroßhandel mit Holzfachhandel. Kistenfabrikation + Zuschnitt für gehandelte Waren (Platten, KVH, BSH + Schnittholz, Terrassendielen).

17.04.2010
Eröffnung mit Feier zur Fertigstellung des neuen Verkaufsgebäudes mit 2.000m² Ausstellungsfläche bieten wir großzügige Flächen für modernes EINKAUFEN im stationären Fachhandel vor Ort.

01.01.2014 Beitritt zur Eurobaustoff.

01.03.2014 Anschluss an das Eurobaustoff I&M Zentrallager Süd in Karlsdorf.